Gleichgeschlechtliche Lebensweisen

Polizeipräsidium Nordhessen

 

 

Die Ansprechpartnerin für gleichgeschlechtliche Lebensweisen ist im Polizeipräsidium Nordhessen ansässig und damit für die Stadt Kassel sowie die Landkreise Kassel, Schwalm-Eder, Waldeck-Frankenberg und Werra-Meißner zuständig.

Homosexuelle Frauen und Männer wurden schon immer Opfer von Straftaten. Antihomosexuelle Gewalt stellt sich vielfaltig dar.

Delikte der psychischen Gewalt wie (sexistische) Beschimpfungen und Beleidigungen, Mobbing oder Stalking und gewisse Formen des Vandalismus gehören ebenso dazu wie physische Gewalt in Form von Körperverletzungsdelikten, Sexualdelikten bis hin zu Raubüberfällen oder gar Tötungsdelikten. Das Opfer erlebt diese Gewalt als Angriff auf seine Identität als Lesbe, Schwuler oder Transsexuelle(r.) Eine der wesentlichen Folgen daraus können erhebliche Störungen in der Persönlichkeitsentwicklung der Betroffenen sein.

Nicht alle Geschädigten wagen den Weg zur Polizei oder gar in die Öffentlichkeit, weil Homosexuelle aus Angst vor Repressalien oftmals ihre Identität zu verbergen versuchen. Eine Vielzahl von Gewalttaten wird deshalb bei der Polizei nicht angezeigt und ist damit auch zukünftig kaum zu verhindern, weil sich die Täter in Sicherheit wiegen und weitere Straftaten ohne Angst vor Strafverfolgung begehen können.

Im Rahmen von polizeilichen Ermittlungsverfahren mit homosexuellen Hintergründen werden wir beratend und unterstützend tätig. Kolleginnen und Kollegen profitieren von unserem Hintergrundwissen. Ich übernehme die Erstberatung von Opfern und vermittele gegebenenfalls an unterstützende Organisationen als weiterführende Hilfe.

 

Sollten Sie dringend Hilfe benötigen, wählen Sie bitte den Notruf 110!

 

Ihre Ansprechpartnerin für gleichgeschlechtliche Lebensweisen

 

 

 

 

Bitte beachten Sie:
Die Ansprechpartnerin ist über die oben genannte eMail Adresse erreichbar. Bei Kontaktaufnahme übersenden Sie mir bitte Ihre telefonische Erreichbarkeit, ich melde mich dann umgehend bei Ihnen.